Kategorie-Archiv: Allgemein

Zwei neue akademische Arbeiten

Ganz aktuell und fast noch druckfrisch ist Tanja Müllers Masterarbeit über ein mögliches Betriebsgebiet Ternitz. Die Betriebswirtschaftsabsvolentin der Universität Wien kam in ihrer Arbeit - unter anderem aufgrund einer Online-Befragung ansässiger Ternitzer Unternehmer - zum Ergebnis, dass die dortige Lebensqualität sehr hoch eingeschätzt wird und dass ein weiteres Betriebsgebiet in Ternitz sinnvoll und möglich wäre. Als geeigneten Standort empfiehlt sie die alte Spinnerei in Rohrbach. Die dort zur Verfügung stehende Fläche beträgt ca. 6 ha. Die Stadtgemeinde Ternitz wird das Thema auf Basis der wissenschaftlichen Ergebnisse jedenfalls weiter verfolgen.

Bereits im Juni hat Helmut Kaufmann an der Universität für Bodenkultur seine Machbarkeitsstudie für einen Naturpark Dunkelsteinerwald abgeschlossen. Auch er beurteilt die Umsetzung prinzipiell positiv und legt folgende Überlegungen und Ergebnisse zugrunde:
Mit Hilfe einer Datenanalyse, der Erkundung der Region und einer Befragung der lokalen
Bevölkerung wurde die Machbarkeit eines Parks in der Region analysiert. Für die Schaffung von
Naturparks ist die Zustimmung des Grundbesitzers beziehungsweise der Mehrheit der
Grundbesitzer, die mindestens 75% des zukünftigen Naturparks bilden, notwendig. Ein wichtiges
Ergebnis ist daher die Meinung der lokalen Bevölkerung. Obwohl nicht alle Bürger des
Dunkelsteinerwaldes an der Umfrage teilgenommen haben, sind die Ergebnisse vielversprechend,
denn mehr als 80% würden der Realisierung des Naturparks Dunkelsteinerwald zustimmen.
Weitere wichtige Voraussetzungen sind sowohl die Eignung des Gebiets für den Wissensaustausch
über die Natur, als auch die Eignung als Erholungsgebiet. Die Ergebnisse der Datenanalyse und der Erkundung der Region zeigen, dass die Region sehr gut geeignet ist. Große Teile dieser Region sind durch Natura 2000 geschützt und beherbergen viele verschiedene Ökosysteme, Pflanzen und Tiere.
Besonders aufschlussreich und wichtig ist der Hinweis Kaufmanns, dass für einen Naturpark Dunkelsteinerwald keine weiteren naturschutzrechtlichen Auflagen erfüllt werden müssen.

Beide akademische Arbeiten stehen zum Download bereit.

Leerstände am Retzer Hauptplatz unter architektonischer Lupe

Am 12. Oktober 2018 trafen sich Architekturstudierende der TU Wien sowie Vertreter der Retzer Wirtschaft und der Stadtgemeinde Retz, um zwei leerstehende Gebäude am Hauptplatz unter die Lupe zu nehmen. Ziel des Treffens: die Studierenden sollen Ideen und Entwürfe präsentieren, wodurch man den Gebäuden neues Leben einhauchen könnte. Bis 25. Jänner 2019 ist Zeit dafür.

Ohne Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung, ein LEADER-Kooperationsprojekt, das auch die LEADER Region Weinviertel-Manhartsberg mitfinanziert und von dem sie auch inhaltlich profitiert, wäre die Kooperation zwischen der Retzer Wirtschaft „Gut Gemacht“, der Stadtgemeinde Retz und der Technischen Universität (TU) Wien so nicht zustande gekommen. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass sich Architekturstudierende der TU Wien unter der Leitung von Bob Martens des Leerstandes annehmen werden. Anhand der Entwürfe und architektonischen Ideen der Studierenden will die Retzer Wirtschaft die Revitalisierung der beiden Gebäude vorantreiben und zum belebten Treffpunkt machen.

Gut erhalten, aber sanierungsbedürftig – einige Ideen, nichts Konkretes

Beide Gebäude liegen im Zentrum und sind mit je 1200m2 in etwa gleich groß. Die Bausubstanz ist sehr gut. Die Gebäude sind gut erhalten, aber sanierungsbedürftig. Nutzungsmöglichkeiten gäbe es viele. Es gibt schon einige Ideen, aber noch keine konkreten Überlegungen. Noch im Herbst soll ein weiteres Treffen mit einigen Studenten stattfinden, wo Vertreter der Retzer Wirtschaft ihre Anforderungen an mögliche Standortnutzungen einbringen. Wenn die Architekturstudierenden der TU Wien ihre Nutzungsideen Ende Jänner 2019 präsentieren, darf man auf einen breiten Ideenfundus gespannt sein.

Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung

www.diplomarbeitsboerse.at ist eine Online-Plattform. Das Herzstück ist der „Themenmarktplatz“, bei dessen Besuch Studierende auf Themen sowie Fragestellungen von Regionen/Gemeinden aufmerksam gemacht werden. Bei Interesse werden diese Themen in Diplom- bzw. Masterarbeiten wissenschaftlich betrachtet und liefern so den Gemeinden und Regionen kostengünstig neue Erkenntnisse - beispielsweise neue Perspektiven für leerstehende Gebäude.

Finanziert wird die Diplomarbeitsbörse von den 6 LEADER-Regionen Donau NÖ-Mitte, Kamptal, Niederösterreich Süd, Römerland Carnuntum, Wachau-Dunkelsteinerwald und Weinviertel-Manhartsberg und der Wissenschaftsabteilung des Landes NÖ.

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TOP-Stipendium NÖ für Masterarbeiten der Diplomarbeitsbörse

Seit 1. April 2017 kann erneut um TOP-Stipendien des Landes Niederösterreich angesucht werden. Die nächste Einreichfrist läuft vom 1. Oktober 2018 bis 1. Feruar 2019.

Für Studierende, die ihrer Master/Diplomarbeit oder Disseration einThema der Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung zugrundelegen, bedeutet das: Ein TOP-Stipendium in der Höhe von 300 Euro kann beantragt werden. Voraussetzung dafür ist eine Bestätigung vom Projektmanagement der Diplomarbeitsbörse (NÖ.Regional.GmbH) sowie der zuständigen LEADER-Region, dass das Thema über die Diplomarbeitsbörse vermittelt wurde. Sie erhalten diese Bestätigung, sobald das Thema an der jeweiligen Universität bzw. Fachhochschule angenommen wurde.

Einreichen sollen Studierende sobald wie möglich, jedenfalls bevor die akademische Arbeit abgeschlossen wurde. Die Bestätigung muss mit allen anderen Dokumenten hochgeladen werden, die für die Einreichung des TOP-Stipendiums "Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung" erforderlich sind.

Wichtiger Hinweis: Wird für eine Master/Diplomarbeit oder Disseration ein Thema von der Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung gewählt, können sich Studierende aller österreichischen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen für ein TOP-Stipendium bewerben - unabhängig von ihrem Wonsitz. D.h. es ist weder ein niederösterreichischer Haupt,- noch Nebenwohnsitz erforderlich.

Sämtliche Voraussetzungen für ein TOP Stipendium "Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung" finden Sie unter https://www.topstipendien.at/die-einzelnen-foerderschienen/foerderschiene-akademische-abschlussarbeiten/top-stipendium-masterarbeitdissertation/

Die TOP Stipendien NÖ
wurden im Jahr 2001 von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ins Leben gerufen. Seither wurde das Stipendiensystem laufend erweitert und adaptiert. Die Vergabe der TOP Stipendien erfolgt durch die NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) des Landes Niederösterreich. Mit den TOP Stipendien fördert das Land NÖ gezielt arbeitsmarktorientierte und zukunftsweisende Studien, die von der Wirtschaft gefordert und nachgefragt werden. Dadurch soll die Innovationskraft Niederösterreichs unterstützt werden.

Zielsetzungen:

  • Erhöhung der AkademikerInnenquote in Niederösterreich
  • Erleichterung des Studiums für berufstätige Personen
  • Internationale Vernetzung
  • Stärkung des Bildungs- und Wissenschaftstandorts Niederösterreich
  • Stärkung des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich

AUF DIE VERGABE EINES TOP STIPENDIUMS BESTEHT KEIN RECHTSANSPRUCH!

Es gelten jeweils die Einreichkriterien, die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültig waren.

Projektticker in Ihre Website einbinden

Unterstützen Sie die Diplomarbeitsbörse durch Einbindung des Projekttickers in Ihre Website!

Der Projektticker informiert über offene Themenvorschläge, sowie über Themen, die erfolgreich vermittelt wurden. Mit der Einbindung des Tickers in die Website Ihrer Gemeinde / Ihrer Organisation unterstützen Sie uns dabei, die Menschen vor Ort mit unserem Serviceangebot zu erreichen!

Vorschau Projektticker:

Der Quelltext, der eingebunden werden muss lautet wie folgt:

Quelltext kopieren und einfügen
Am besten, Sie lassen den Ticker durch den Administrator Ihrer Website einbinden! Die Einbindung kann auf folgende Art und Weise aber auch selbst erfolgen: Kopieren Sie den Quelltext und fügen Sie Ihn auf Ihrer Webseite an der Stelle, an der der Ticker erscheinen soll. Bei den meisten Websites wird für allgemeinen Content (Seitenbalken oder ähnliches) eine Datei mehrmals verwendet. Es ist deshalb vermutlich nicht erforderlich, dass Sie den Quelltext in jede einzelne Seite Ihrer Website einfügen. Die Breite des Tickers passt sich automatisch an den vorhandenen Platz an!