Potential Pielachtal – Eine Diplomarbeit gibt Auskunft

Die vorliegende Diplomarbeit „Potential Pielachtal-
Integrative Betrachtungen als Chance für neue räumliche
Qualitäten entlang der Mariazellerbahn“ untersucht mögliche
Alternativen zu aktuellen, ressourcenintensiven Siedlungsentwicklungen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs.
Das attraktive Mobilitätsrückgrat der Kleinregion
Pielachtal, nämlich Österreichs längste elektrifizierte und
zugleich modernste Schmalspurbahn bietet dafür ein einmaliges Potential.
Basierend auf einer qualitativen Raumanalyse im Spannungsfeld zwischen Landschaft, Siedlungsstruktur
und Mobilität werden Charakteristiken entlang der Bahn
aufgezeigt und daraus Handlungserfordernisse für Stations- und Verdichtungspotentiale abgeleitet. In Kombination mit
begleitenden Strategien zur Klimawandelanpassung entsteht
ein regionsumfassender Maßnahmenkatalog zur Nutzung
der kategorisierten Besonderheiten.
Darüber hinaus veranschaulichen integrative Zukunftsbilder
an exemplarischen Umfeldern von Haltestellen die
schienenorientierten Visionen in Form von städtebaulichen
Probebebauungen. Eine Implementierung der Strategien, als
Anspruch für zukünftige interkommunale Planungsprozesse,
bildet am Ende der Arbeit eine Gesamtperspektive zur
Schaffung neuer räumlicher Qualitäten entlang der
Mariazellerbahn.

Zu welchen konkreten wissenschaftlichen Erkenntnissen Patrick Zöchling gelangt ist, und was er der Kleinregion Pielachtal konkret empfiehlt zu tun, kann in seiner Diplomarbeit nachgelesen werden.